Anti-Aging-Ernährung: Welche Lebensmittel verlängern die Jugendlichkeit Ihrer Haut?

von Silke Schubert

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Vitamin B3 (Niacinamid) ist ein anderes Thema. Es reguliert die Talgproduktion und hellt Altersflecken auf. Am besten nimmt man es aus natürlichen Quellen wie Pilzen, Erdnüssen und Geflügel auf, anstatt synthetische Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. In Deutschland sind Champignons eine gute Wahl, da sie sehr günstig und von hoher Qualität sind. Studien haben gezeigt, dass 100 Gramm Champignons pro Tag den Tagesbedarf an Niacinamid decken. Und wenn Sie gerne Erdnussbutter essen (deutsche Marken wie Alnatura sind zuckerfrei), liefern zwei Esslöffel die Hälfte der empfohlenen Menge. Dieser Nährstoff ist wirksamer als viele aufhellende Cremes zur Vorbeugung altersbedingter Hyperpigmentierung (Sommersprossen und Lentigines, die hellhäutige deutsche Frauen so häufig plagen).

Auch Zinkmangel, ein in Deutschland verbreiteteres Problem als allgemein angenommen, sollte beachtet werden. Phytate in Getreide und Koffein beeinträchtigen die Zinkaufnahme. Symptome sind brüchige Nägel, ein fahler Teint und verzögerte Wundheilung. Besonders reichhaltig sind Kürbiskerne und Austern. Austern sind in Norddeutschland (z. B. auf Sylt oder an der Ostseeküste) leicht erhältlich, aber auch Kürbiskerne aus Bayern sind gut verfügbar. Eine Handvoll Kerne täglich (ca. 30 g) deckt 35 % des Tagesbedarfs an Zink. Am besten weicht man sie über Nacht in Wasser mit Zitronensaft ein – so werden die Phytate neutralisiert. Das Ergebnis: glattere, weniger entzündete Haut und schnellere Regeneration nach dem Sonnenbaden.

Und schließlich Kollagen – aber nicht das Pulver, das für 40 Euro verkauft wird. Ihr Körper produziert Kollagen selbst, wenn Sie ihm die Bausteine ​​zuführen: Aminosäuren (Glycin, Prolin) und Vitamin C. Knochenbrühe ist ein traditionelles deutsches Gericht, das fast in Vergessenheit geraten ist – und das zu Unrecht.

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