Ein weiterer deutscher Tipp: die richtige Organisation von Reinigungsmitteln. Bewahren Sie sie nicht alle in einem Korb unter der Spüle auf, wo die Flaschen leicht herunterfallen und sich verheddern. Verwenden Sie stattdessen Wandorganizer oder spezielle Körbe mit Fächern, die Sie an der Innenseite einer Schranktür einhängen können. Beschriften Sie jede Flasche mit einem Stift, falls die Schrift klein ist. Und ganz wichtig: Füllen Sie Allzweckreiniger in eine Sprühflasche mit langer Düse, um auch schwer erreichbare Ecken zu reinigen. In deutschen Supermärkten wie Tedi oder Action gibt es leere Flaschen für wenige Euro – und Ihre Reinigungseffizienz wird sich dadurch enorm steigern.
Vergessen Sie Ihre Haushaltsgeräte nicht: Geschirrspüler und Waschmaschinen müssen regelmäßig gereinigt werden, sonst werden sie zu Schmutz- und Geruchsquellen. Lassen Sie einmal im Monat den leeren Geschirrspüler mit einem Glas Essig im oberen Korb (oder einem speziellen Reinigungstab) laufen. Für die Waschmaschine verwenden Sie ein 90-Grad-Programm mit ein paar Esslöffeln Zitronensäure – das löst Kalkablagerungen, die sich in Deutschland aufgrund des harten Wassers besonders schnell bilden. Lassen Sie die Waschmaschinentür nach dem Waschen unbedingt einen Spalt offen, um Schimmelbildung im Inneren zu vermeiden.
Und noch ein letzter Tipp, der das Putzen von einer lästigen Pflicht in eine entspannende Meditation verwandelt: Schalten Sie einen Podcast oder Musik ein, stellen Sie einen Timer auf 15 Minuten und genießen Sie das Putzen, ohne sich zu überanstrengen. Deutsche Psychologen empfehlen die Pomodoro-Technik (25 Minuten Arbeit, 5 Minuten Pause) sogar für Hausarbeiten. In zwei solchen Intervallen können Sie das gesamte Geschirr spülen, Staub wischen und staubsaugen. Und wenn Sie sofortige Ergebnisse sehen, ohne sich stundenlang abzumühen, wird der Wunsch nach Sauberkeit ganz natürlich. Ordnung ist kein Ziel, sondern eine Gewohnheit, die sich in drei Wochen entwickeln lässt.
