Küchentricks, die wirklich Zeit und Geld sparen

von Silke Schubert

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Die Küche ist das Herzstück eines deutschen Zuhauses, egal ob es sich um ein hochmodernes Küchenstudio in Berlin oder eine gemütliche kleine Küche in einem Münchner Altbau handelt. Doch gerade hier verschwenden wir die meiste Zeit und Lebensmittel, wenn wir ein paar einfache Tricks nicht kennen. Fangen wir mit der Aufbewahrung an: Wie bleiben Kräuter zwei Wochen lang frisch? Stellen Sie Petersilien-, Dill- oder Korianderbündel in ein Glas Wasser (wie einen Blumenstrauß) und decken Sie es mit einer Plastiktüte ab. Befestigen Sie die Tüte mit einem Gummiband am Glasrand. So halten sich die Kräuter im Kühlschrank bis zu drei Wochen. Lagern Sie Zwiebeln und Kartoffeln jedoch niemals nebeneinander – Zwiebeln produzieren Ethylen, wodurch Kartoffeln keimen und verderben. Kartoffeln bevorzugen einen dunklen, trockenen und kühlen Ort (Speisekammer oder Keller), Zwiebeln hingegen denselben, aber getrennt.

Der zweite wichtige Punkt ist das richtige Einfrieren. Deutsche Gefrierschränke sind oft vollgestopft, sodass es mühsam ist, ein einzelnes Stück aus einem Eisblock zu fischen. Frieren Sie Suppen und Soßen portionsweise ein (in Silikon-Muffinformen, die sich gut als kleine Pucks eignen), fein gehackte Kräuter in luftdicht verschlossenen Beuteln und Beeren lose auf einem Tablett, bevor Sie sie einfrieren. Beschriften Sie alles mit Datum und Inhalt – nach einem Monat werden Sie den Unterschied zwischen gefrorener Tomatensuppe und gefrorener Bolognese nicht mehr erkennen. Übrigens: Deutsche Supermärkte (Edeka, Rewe) bieten spezielle Gefrieretiketten an, die sich nicht ablösen.

Ein Tipp für alle, die keine Lust mehr auf Abwasch haben: Weichen Sie das Geschirr direkt nach dem Essen ein, nicht in kaltem, sondern in heißem Wasser mit ein paar Esslöffeln Essig oder Senfpulver. So löst sich selbst eingebranntes Fett. Um schwarze Ablagerungen aus einer Glasauflaufform zu entfernen, bestreuen Sie den Boden mit Backpulver, geben Sie etwas Wasser hinzu, bis eine Paste entsteht, und lassen Sie diese eine Stunde einwirken. Anschließend lässt sich der Belag leicht mit einem Schwamm entfernen. Für die Mikrowelle: Stellen Sie eine Schüssel mit Wasser und einer Zitronenscheibe hinein, schalten Sie sie auf volle Leistung und lassen Sie sie 3 Minuten laufen – der Dampf löst Flecken, und Sie können die Seiten anschließend mit einem Tuch auswischen.

Lebensmittel haltbar zu machen ist eine ganz andere Sache. Deutsche Supermärkte verkaufen oft „unperfektes“ Obst und Gemüse reduziert (z. B. hat Lidl einen „Gutes Gewissen“-Korb). Aber auch zu Hause können Sie die Haltbarkeit Ihrer Lebensmittel verlängern. Werfen Sie altes Brot nicht weg: Verarbeiten Sie es zu Paniermehl (im Mixer oder einfach gerieben) oder zu leckeren Croutons mit Knoblauch und Olivenöl. Reiben Sie alten Käse fein und verwenden Sie ihn in Aufläufen oder Pastagerichten. Grüne Kartoffeln können Sie bedenkenlos entfernen (die grünen Stellen enthalten Solanin) – der Rest ist unbedenklich, aber vermeiden Sie bittere Kartoffeln.

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