Küchentricks, die wirklich Zeit und Geld sparen

von Silke Schubert

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Die Organisation Ihrer Küche nach dem Prinzip der Mise en Place („alles an seinem Platz“) stammt aus der Profiküche, funktioniert aber genauso gut zu Hause. Bevor Sie mit dem Kochen beginnen, stellen Sie alle Zutaten bereit, schneiden Sie das Gemüse klein und legen Sie die passenden Töpfe bereit. Das beschleunigt nicht nur den Kochvorgang, sondern verhindert auch, dass Sie etwas Wichtiges vergessen. Sortieren Sie Gewürze alphabetisch oder nach Häufigkeit der Verwendung, anstatt sie durcheinander zu lagern – so sparen Sie sich die Suche. Beschriften Sie Ihre Getreidegläser mit Name und Kaufdatum – so vermeiden Sie die Frage: „Wie alt ist dieser Buchweizen?“

Die Küche ohne Chemie zu reinigen, ist möglich. Essig und Backpulver ersetzen Dutzende Flaschen. Um einen Wasserkocher zu entkalken (das Wasser ist in Deutschland hart), gießen Sie Essig (1 Teil Essig auf 2 Teile Wasser) hinein, kochen Sie das Wasser auf und lassen Sie es eine Stunde stehen – der Kalk löst sich. Wischen Sie Schneidebretter (besonders Holzbretter) einmal pro Woche mit Essig ab – das tötet Bakterien und entfernt Gerüche. Und um Ihren Backofen zu reinigen, mischen Sie Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste, tragen Sie diese auf die Wände auf, lassen Sie sie über Nacht einwirken und wischen Sie sie am Morgen mit einem Schwamm ab. Keine dieser aggressiven Chemikalien, die man in den grellbunten 5-Euro-Flaschen deutscher Supermärkte findet.

Und zum Schluss noch ein Tipp für alle, die gerne vorkochen: Kochen Sie am Sonntagabend reichlich Reis, Buchweizen oder Nudeln, schneiden Sie etwas Gemüse und kochen Sie Hähnchen. So können Sie im Laufe der Woche aus diesen Grundzutaten fünf verschiedene Abendessen in nur 10 Minuten zubereiten: Reis mit Gemüse und Ei, Nudeln mit Hähnchen und Pesto und Buchweizen mit geschmorten Champignons. Außerdem sparen Sie sich die Kosten für Fertiggerichte (die sind bei Rewe nämlich unverschämt teuer). Nutzen Sie das Prinzip „Alles in einem Topf“: Eine am Wochenende gekochte Suppe oder ein Eintopf schmeckt ein paar Tage später sogar noch besser. Und scheuen Sie sich nicht, zu experimentieren – Kochen soll Spaß machen und keine lästige Pflicht sein.

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