Wassersparen ist ebenso wichtig, insbesondere wenn Sie Wasserzähler haben (was in Deutschland Standard ist). Strahlregler für Wasserhähne (ab 2 € bei Bauhaus) mischen Wasser mit Luft, halten den Druck aufrecht, reduzieren aber den Verbrauch um 40–50 %. Duschen Sie statt zu baden: Ein Vollbad verbraucht 150–200 Liter, eine fünfminütige Dusche hingegen nur 40–50 Liter. Wenn Sie eine Einhebelmischbatterie haben, stellen Sie diese auf die mittlere Position, nicht auf die maximale. Und lassen Sie beim Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche kein Wasser laufen – ein kurzes Drehen des Wasserhahns spart bis zu 10 Liter pro Person und Tag.
Ein weiterer deutscher Lifehack: Nutzen Sie die Restwärme. Backofen ausgeschaltet? Lassen Sie die Tür offen – die Wärme wärmt die Küche (besonders praktisch im Winter). Gekochte Eier oder Kartoffeln? Nehmen Sie den Topf eine Minute vor Ende der Garzeit vom Herd – der Inhalt gart in der Restwärme nach. Dasselbe gilt für Ihr Bügeleisen: Schalten Sie es einige Minuten vor Ende des Bügelvorgangs aus und bügeln Sie kleine Teile (Socken, Schals) mit der kalten Bügelsohle fertig. In deutschen Haushalten, wo Strom teuer ist, summieren sich diese kleinen Änderungen zu einer deutlichen Senkung Ihrer Jahresrechnung.
Vergessen Sie außerdem nicht smarte Geräte. Zeitschaltuhren (ca. 10 € bei MediaMarkt) schalten Ihren Fernseher oder Computer nachts automatisch ab, wenn diese im Standby-Modus sind und nur 1–2 Watt pro Stunde verbrauchen. Analysieren Sie Ihre Stromrechnungen: Viele Stromanbieter in Deutschland, wie Vattenfall oder E.ON, bieten kostenlose Apps an, die Ihren stündlichen Verbrauch anzeigen. Sie werden schnell feststellen, dass eine Waschmaschine, die um 22 Uhr läuft (sofern Sie einen Nachttarif haben), nur halb so viel kostet wie eine, die um 18 Uhr läuft. Eine einfache Änderung Ihrer Gewohnheiten kann sich schon im nächsten Monat bemerkbar machen – probieren Sie es selbst aus.
