Der April 2026 war für die Spielebranche ein überraschend ereignisreicher Monat. Nachdem mehrere hochkarätige Projekte vom März verschoben wurden, entwickelte sich der Monat zu einem wahren Wettstreit zwischen Blockbustern und unerwarteten Indie-Veröffentlichungen. Wir freuen uns auf Titel, die vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten bieten – von düsteren Sci-Fi-Thrillern bis hin zu cartoonhaften, urkomischen Actionspielen. Kurz gesagt: In den kommenden Wochen ist für beste Unterhaltung gesorgt. Los geht es am 14. April mit dem Release von REPLACED des belarussischen Studios Sad Cat Studios für PC und Xbox Series X/S. Dieses storybasierte Cyberpunk-Actionspiel verspricht, uns in eine alternative Welt der 1980er-Jahre nach einer nuklearen Katastrophe eintauchen zu lassen. Der Protagonist ist eine künstliche Intelligenz namens R.E.A.C.H., die sich gegen ihren Willen in einem menschlichen Körper wiederfindet. Die Entwickler streben nicht nach übertriebenem Umfang, sondern konzentrieren sich auf eine elegante Ästhetik im Stil von William Gibson und eine liebevoll gestaltete Welt. Vom Gameplay her ist es ein stilvolles 2D-Actionspiel, das nicht Action um der Action willen, sondern ein fesselndes Storytelling über Menschlichkeit, Identität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Für Fans anspruchsvoller Abenteuer ist dies eine großartige Option, die man im Auge behalten sollte.
Das Highlight des Monats ist aber zweifellos die lang erwartete Veröffentlichung von PRAGMATA von Capcom am 17. April. Das Projekt, das ursprünglich vor einigen Jahren angekündigt wurde und für dessen Verzögerungen sich die Entwickler sogar mit einem netten Video entschuldigten, erscheint endlich für alle Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X|S und sogar Switch 2. Es ist ein Sci-Fi-Actionspiel mit einem ungewöhnlichen Kampfsystem. Die Geschichte dreht sich um den Astronauten Hugh und ein mysteriöses Androidenmädchen namens Diana. Das Gameplay basiert auf Synergie: Während Hugh zurückschießt und Feinde ablenkt, hackt Diana in Echtzeit feindliche Systeme und deckt so Schwachstellen auf. Diese Mechanik verwandelt das Spiel in einen Puzzle-Shooter, in dem neben präzisem Schießen auch taktisches Denken gefragt ist, wobei die Umgebung und die Fähigkeiten des Partners genutzt werden müssen. Die Umgebung ist zudem vollständig interaktiv und gehorcht in Schwerelosigkeit den Gesetzen der Physik.
